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Diabetes mellitus: Labordiagnose und Monitoring

Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung mit gestörtem Glukosestoffwechsel. Frühzeitige Labordiagnose und regelmäßiges Biomarker-Monitoring sind Grundlage wirksamer Krankheitskontrolle.

Wichtige Biomarker

BiomarkerDiagnostische RolleZielwert
NüchternglukosePrimärdiagnose< 7,0 mmol/L
HbA1c (glykiertes Hämoglobin)3-Monats-Kontrolle< 7,0 % (individuell)
InsulinInsulinresistenz-Bewertung2,6–24,9 µIU/mL
C-reaktives ProteinSystemische Entzündung< 5 mg/L
KreatininNierenfunktion (Nephropathie)62–115 µmol/L
CholesterinKardiovaskuläres Risiko< 5,0 mmol/L

Diagnosekriterien (WHO/ADA)

  • Nüchternglukose ≥ 7,0 mmol/L (126 mg/dL)
  • 2-h-Glukose nach oGTT ≥ 11,1 mmol/L (200 mg/dL)
  • HbA1c ≥ 6,5 %
  • Zufallsblutzucker ≥ 11,1 mmol/L + Symptome

Testhäufigkeit

TestHäufigkeit
NüchternglukoseAlle 3–6 Monate
HbA1cAlle 3 Monate
LipidprofilJährlich
Kreatinin + eGFRJährlich
MikroalbuminurieJährlich

FAQ

Wie unterscheiden sich Typ-1- und Typ-2-Diabetes in Laborwerten?

Bei Typ 1 sind Insulin und C-Peptid niedrig (autoimmune Zerstörung der Beta-Zellen). Bei Typ 2 ist Insulin oft erhöht (Insulinresistenz), kann aber später sinken.

Was ist Prädiabetes?

Nüchternglukose 5,6–6,9 mmol/L oder HbA1c 5,7–6,4 %. Der Zustand ist durch Lebensstiländerung reversibel.

Warum Cholesterin bei Diabetes kontrollieren?

Diabetes erhöht das Atherosklerose- und kardiovaskuläre Ereignisrisiko deutlich. Lipidmonitoring ist Teil des Gesamtmanagements.


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